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Natur im Hotzenwald

Natur

Natur im HotzenwaldNatur pur - das ist der Hotzenwald. Die Natur erleben, riechen, fühlen und genießen. Naturliebhaber kommen in dieser schönen Region des Südschwarzwaldes in den vollen Genuss. Seien Sie sportlich aktiv in den Wäldern mit dem Mountainbike oder nutzen Sie die Wanderrouten entlang der Bäche und Flüsse. Beobachten Sie den Lebensraum von so vielen Tieren und Pflanzen. Die schutzwürdige und faszinierende Flora und Fauna hat einiges zu bieten. Es gibt viel zu sehen und schöne Aussichten belohnen Wanderer nach einem anstrengenden Aufstieg. Hier kann man zur Ruhe kommen und Kraft tanken, fernab jeglichen Alltagsstresses.

Gletschermühle

Krai-Woog-GumpenDer Krai-Woog-Gumpen, allgemein als Gletschermühle bezeichnet, besteht aus zwei dicht nebeneinander liegenden Steinbecken mit einem Durchmesser von rund 2,70 Metern. Die Becken entstanden in der Rißeiszeit durch einen Gletscher, der hier einen Felsriegel zu überwinden hatte. Sie wurden unter dem Eis durch im Gletscherwasser rotierende Steine ausgestrudelt. Der Krai-Woog-Gumpen wurde erst im Jahr 1955 entdeckt und freigelegt.

Der kleine Wasserfall, der sich über den Krai-Woog-Gumpen ergießt, ist ein schönes Naturschauspiel und für Besucher sehenswert. An besonders heißen Tagen bietet das Becken zu den Füßen des Wasserfalls eine willkommene Erfrischung für Wanderer und Besucher des Schwarzenbächletals. Erfahren Sie vor Ort mehr über die historischen Hintergründe mithilfe der Infotafeln. Den Krai-Woog-Gumpen erreichen Sie über die Kreisstraße 6591, die durch das Schwarzenbächletal führt. Auch der 7-Moor-Weg verläuft zum Teil in diesem naturbelassenen Tal.

Naturdenkmal Solfelsen

Solfelsen RickenbachSeit 1950 ist der Solfelsen ein registriertes Naturdenkmal. Der 5,40 Meter hohe und etwa 230 Tonnen schwere Stein ist kein eiszeitlicher Findling wie man meinen könnte, sondern er entstand durch einen lange anhaltenden Verwitterungsvorgang. Der Stein hat ein Volumen von ca. 88 cbm. In einer beispiellosen Aktion wurde der große „Brocken“ von seiner traurigen Zukunft als Bahnschotter gerettet.

Heute liegt der freiliegende Stein inmitten eines Rundwanderwegs und kann von Wanderern auf ihrem Weg besichtigt werden. Die umgebenden Wälder bieten kühlen Schatten an heißen Sommertagen. Der Stein ist heute für einige Wanderer ein Highlight auf ihrer Wanderstrecke entlang von Bächen und Seen. Auf Fotos wirkt es fast so, als sei der Stein ungesichert und kurz vorm Absturz. Ein besonders gelungenes Fotomotiv. Vom Wanderparkplatz Solfelsen, der an der Landesstraße L 155 zwischen Rickenbach und Wehr liegt, erreichen Sie in ein paar Minuten Fußmarsch das Naturdenkmal Solfelsen.

Wasserfall Strahlbrusch

Strahlbrusch am MurgtalpfadSüdlich von Rickenbach empfiehlt sich ein Ausflug in das wildromatische Murgtal. Dabei handelt es sich ursprünglich um ein Erosionstal. Die malerische Gegend ist auch wegen seinem kleinen Wasserfall, Strahlbrusch genannt, ein kleines Highlight. Abgeschieden vom Alltagsstress können Sie den Geräuschen des Waldes und des plätschernden Wassers lauschen, wenn sich der Seelbach mehrere Meter die schroffen Klippen hinabstürzt. Besonders gute Sicht auf das tosende Wasser hat man von einem Felsvorsprung aus, welcher durch ein Geländer gesichert wurde. Eine Wanderung zu dieser Aussichtsplattform lohnt sich.

An warmen Sommertagen ist das kühle feuchte Klima eine Wohltat bei sportlichen Aktivitäten. Die, durch das Wasser begünstigte, Flora zeichnet sich besonders durch die verschiedenen Flechten aus. Hier gibt es einige verschiedene Arten auf den Felsen oder Bäumen zu entdecken. Sie erreichen den Strahlbrusch am besten vom Wanderparkplatz Wickartsmühle an der L 152 südlich von Rickenbach.

Höllbachwasserfälle

HöllbachwasserfälleDie Höllbach-Wasserfälle befinden sich nahe der Gemeinde Görwihl und sind ein kleines Highlight auf Wanderungen. Ein tosendes Geräusch wird erzeugt, wenn sich der Höllbach, ein Nebenfluss der Alb, etwa 8,50 Meter in die Tiefe stürzt.

Das feucht-kühle Klima ist besonders an heißen Sommertagen eine willkommene Erfrischung für Wanderer oder Mountainbiker. Der traumhafte Anblick wirkt beruhigend und lässt zur Ruhe finden. Der Bach bietet optimale Bedingungen für eine besondere Flora und Fauna. Hier kann ein aufmerksames Auge viel entdecken.

Ein Besuch der Wasserfälle lässt sich idealerweise mit einer Rundwanderung ab der Sägmooshütte in Görwihl vereinen. Bei der schattigen und ruhigen Wanderung entlang des Wassers sollten Sie mit einer Länge von rund 3,5 km rechnen. Die Strecke ist auch mit Kindern gut begehbar. Die Länge der Strecke kann beliebig erweitert werden.

Historische Wallmauer

Wallmauer am PirschwegDer Pirschweg von Bergalingen nach Rüttehof ist eine empfehlenswerte Wanderroute nicht nur für Jäger. Der angelegte Wanderpfad führt durch den dichten Wald. Auf nahezu der gesamten Strecke ist es möglich eine, zum Teil sehr gut erhaltene, Trockenmauer zu verfolgen. Die im Volksmund als "Schanz" bezeichnete Mauer ist in amtlichen Urkunden als "Wallmauer" erwähnt. Hinter der Mauer befindet sich ein Graben, der allerdings nur noch andeutungsweise vorhanden ist. Historisch ist die Wallmauer ein Überrest einer jahrhundertealten Befestigungsanlage. Die Mauer wurde stets überarbeitet, erneuert und verbessert, um den optimalen Schutz zu bieten.

Auch kleine und große Wander-Abenteurer mit viel Fantasie haben Freude an diesem historischen Überbleibsel aus längst vergessenen Zeiten. Ziehen Sie los und pirschen Sie auf dem Pirschweg durch den Wald. Die genauen Details zu der Wanderroute erhalten Sie auf unserem Tourenportal.

Historische Wuhre

Wuhre in GörwihlDer Vordere Hotzenwald weist eine Vielzahl von künstlichen Wasserläufen auf, Wuhre oder Wühre genannt. Die meisten dienten zur Bewässerung der Wiesen. Drei große und einige kleinere Wuhre hatten aber wohl von Beginn an in wesentlichem Umfang einen anderen Zweck: Versorgung von Gewerbebetrieben und ihren Wasserrädern mit ausreichend Wasser.

Das 14 km lange Heidewuhr leitet Wasser aus dem Einzugsgebiet der Murg in das heutige Bad Säckingen. Erstmals wird es in einer Urkunde von 1457 erwähnt. Auch das Hänner oder Hännemer Wuhr, Länge 11,5 km, leitet Wasser aus der Murg ab und führt es Gewerbebetrieben in Laufenburg zu. 1477 ist es zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Das Hochsaler Wuhr im Osten mit einer Gesamtlänge 19 km, speist sich zunächst ebenso aus der Murg, wird aber später über das Seltenwuhr aus dem Einzugsgebiet der Alb verstärkt. Besonders an seinem westlichen Arm, dem Rotzeler Wuhr / Andelsbach wurde es im ausgehenden Mittelalter intensiv von Hammerschmieden und Mühlen in Laufenburg genutzt.